Hallo liebe Forumsmitglieder,
ich (single, 33, kfm. Umschüler), bin neu hier, auf der Suche nach einer guten privaten HPV und habe dazu ein Paar fragen.Ich wollte deswegen nicht extra einen neuen Thread aufmachen, deswegen schreibe ich hier. (Ich hoffe das ist ok, ansonsten bitte verschieben)
Here we go:
Erstmal mal meine 3 Favoriten
1. VHV Klassik -Garant, mit Baustein Exclusiv, Deckung 50 Mio. 53,55 /Jahr
2. HUK Coburg, PH - plus, Deckung 50 Mio. 52,50 / Jahr SB 250
3. HPK Darmstadt, Komfort, Zusatz Freizeit + erweiterte Vorsorge, Deckung 50 Mio. SB 125 € 60,69
Hat ja jemand von euch schon persönlich mit einer der genannten Versicherungen Erfahrungen gemacht, oder ist sogar Makler, der mir näheres zu Klagequoten oder Regulierungsgebahren (kann man das so nennen? )sagen könnte?
Meine 2. Frage zielt auf Formulierungen im Bedingungswerk ab:
Welche müssen / sollten auf jeden Fall drin stehen, welche auf keinen Fall?
Weiterhin lege ich großen Wert auf die Zusatzabsicherung bei Forderungsausfall.
Hierzu eine Formulierung bei der VHV:
Der Versicherer leistet keine Entschädigung, soweit für den Schaden eine Leistung aus einer für die versicherten Personen bestehenden Schadenversicherung beansprucht werden kann oder ein Träger der Sozialversicherung oder Sozialhilfe leistungspflichtig ist. Zeigt der Versicherungsnehmer den Versicherungsfall zur Regulierung zu diesem Vertrage an, so erfolgt eine Vorleistung im Rahmen der getroffenen Vereinbarungen.
Was meinen die damit?
Wenn in den Bedingungen nur das Wort vorsätzlich steht, bedeutet das, dass der Versicherer nicht leistet wenn mir der Schaden „nur“ fahrlässig zugefügt wird?
Dann gibt es ja noch weitere Zusatzabsicherungen bei verschiedenen Versicherern, die mir (vielleicht auch unbegründet) ein bisschen Bauchschmerzen bereiten.
1. Vario-Paket Beruf bei der HPK:
Haftpflichtansprüche des Arbeitgebers od. von Arbeitskollegen für Sachschäden, Höchstersatzleistung 10.000 €
2. VHV (und auch andere Versicherer):
Tagesmutter / auch bei entgeltlicher Tätigkeit.
3. HUK-Coburg:
Sachschäden an Lehrgeräten durch Teilnahme am fachpraktischen Unterricht in der Schule/Universität oder an Betriebspraktika (Campus-Klausel; für max. 6 Monate)
Bis 10.000 €.
Bedeutet das, dass wenn ich bei einem Kollegen bei einer Gefälligkeit, bei meinem Arbeitgeber oder bei einem Bildungsträger einen Schaden verursache, welcher den Höchstbetrag übersteigt, die Versicherung nicht leistet?
Ich mein, wozu diese Differenzierung? In diesen Fällen ist doch Schaden Schaden, oder ist das ein Hintertürchen welches sich die Versicherung hier offen lässt? Bitte korrigiert mich falls ich hier falsch liegen sollte.
Hier meine vorerst letzte Frage:
Würde es Sinn machen, schon allein wegen dem im Zusatzpaket erweiterte Vorsorge, bei der HPK Darmstadt enthaltenen Satz:
„kein Deckungsnachteil gegenüber Mitbewerbern im Schadenfall“
die Versicherung (obwohl ich in einem anderen Bundesland lebe) dort abzuschließen?
So, das wärs fürs erste
Freu mich auf fachkundige Antworten
Danke euch im Voraus und Grüße
darko_nue
PS. Sorry wegen den vielen Fragen und wenn es zw. Erleichterung notwendig und erlaubt ist, stell ich gerne Links rein.
PPS.nur dass kein falscher Eindruck entsteht, ich erwarte hier keine konkrete Beratung wie: nimm die und die usw. (da werde ich noch einen Makler bemühen)