Allgemeiner Thread Haftpflicht


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Allgemeiner Thread Haftpflicht

Beitragvon swing kid » 21.12.2010, 15:50

Liebe Mituser, liebe Interessierte,
da es häufiger zu Missverständnissen bzgl. Leistungsumfängen einer Privathaftpflichtversicherung kommt, habe ich mich dazu
entschlossen, einen Thread zu eröffnen, der erklären soll, worauf es beim Abschluss für Euch wichtig ist zu achten. Auf bestimmte
Gesellschaften werde ich mich nicht einschiessen, da müsst Ihr euch dann selber durchackern :wink:
Damit das Ganze nicht in einen Roman ausartet, werde ich die Punkte stichwortarig listen und ggfs. nach eigenem Gutdünken ergänzen. Ergänzungen/Anregungen/Verbesserungen/Kritik sind natürlich, soweit sachlich und fachlich begründet, gerne willkommen. Sollte allerdings einer auf die Idee kommen, das Ganze mit Links auf Vergleichsrechner zu konterkarieren, gibts von mir ne Rute zu Weihnachten. Ich werde noch ein wenig warten, um Euch die Gelegenheit zu geben, eigene Denkanstösse bzw. für Euch wichtige Kriterien zu listen, falls ich diese in meinem Kopf nicht berücksichtigt habe. Ich freue mich auf eine angeregte Diskussion!!!

Gruß,Alex
Da sich der Fußgänger nicht entscheiden konnte, nach welcher Seite er rennen sollte, fuhr ich obendrüber.
swing kid
Überversichert ;-)
 


Beitragvon AXA » 22.12.2010, 11:05

da fummelt jemand mit ner Rute!

nachfolgender Leistungsumfang sollte in einer Privathaftpflicht vorhanden sein:

Versicherungssumme für Personen-, Sach-, Vermögensschäden mindestens 7,5 Mio Euro,
Geltungsbereich weltweit
Alle Personen die zum Haushalt gehören sollten mitversichert sein.

Haftpflichtdeckung
Mietsachschäden an Immobilien
Vermietung einzelner Wohnräume, Ein- und Zweifamilienhäuser, Garagen
Unterirdische und oberirdische Heizöltanks
Photovoltaikanlagen
unbebaute Grundstücke
Gebrauch eines Kraftfahrzeuges mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit bis 6 km/h
Selbstfahrende Arbeitsmaschinen mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit bis 20 km/h
Be- und Entladeschäden bei Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern
Fremde Jetski
Fremde und eigene Motorboote ohne Führerscheinpflicht
Ersatz von Schäden durch deliktsunfähige Personen
Ausübung dienstlicher Verrichtungen während des Zivil- oder Grundwehrdienstes
Gefälligkeitsschäden
Sachschäden an gemieteten, geliehenen, gepachteten, unentgeltlich überlassenen beweglichen Sachen
Abhandenkommen von fremden beweglichen Sachen
Abhandenkommen fremder Schlüssel
Forderungsausfall mit aktivem Rechtsschutz
Benutzung fremder Pferde
Kaution im Ausland

für Beamte + Soldaten
Diensthaftpflichtversicherung

für Polizeibeamte und Soldaten
Dienstlicher Gebrauch von Waffen und Munition
Dienstlicher Umgang mit Geräten des Dienstherrn,
insbesondere nicht versicherungspflichtige Kraftfahrzeuge
Abhandenkommen von persönlichen Ausrüstungsgegenstände

so dat reicht erst mal.... wer wissen will wo man solch eine tolle PHV abschließen kann, einfach melden.

Hoffentlich werd ich jetzt nicht mit der Rute verhauen
http://www.hausfrauenseite.de/kinder/kasperletheater.html
AXA
Gut Versichert ;-)
 

Beitragvon swing kid » 22.12.2010, 12:48

Hoffentlich werd ich jetzt nicht mit der Rute verhauen

Hallo Schla, äh, AXA!!! :D
Nö, Du nicht.
1. Kein dusseliger Link
2.Nimst Du mir ein bisschen "Arbeit" ab
3.Schätze ich in aller Regel Deine Kommentare
4.Ist der BoxPlus nicht der Schlechteste

Fortsetzung folgt...

Gruß,Alex
Da sich der Fußgänger nicht entscheiden konnte, nach welcher Seite er rennen sollte, fuhr ich obendrüber.
swing kid
Überversichert ;-)
 

Beitragvon Vers.betr.wirt » 27.02.2011, 21:50

Guten Abend AXA,

zu der Auflistung "Was sollte in einer Privathaftpflichtversicherung enthalten sein?" habe ich einige Fragen:

  • Warum soll ich Mietsachschäden an Immobilien versichern, wenn ich doch Eigentümer bin?
  • Warum soll ich Vermietung absichern, wenn ich kein Vermieter bin?
  • Warum soll ich unter- und oberirdische Heizöltanks versichern, wenn ich mit Gas heize?
  • Warum soll ich Photovoltaikanlagen versichern, wenn ich keine besitze?
  • Warum soll ich fremde Jetski versichern, wenn ich nicht einmal weiß, was das ist?
  • Warum soll ich Motorboote versichern, wenn mir auf Booten übel wird?
  • Warum sollte ich Gefälligkeitsschäden versichern? Der Geschädigte nimmt meine Hilfe unentgeltlich in Kauf und ich (bzw. mein Versicherer) soll für einen unabsichtlich verursachten Schaden dann auch noch aufkommen? Wer würde unter dieser Moralvorstellung dann noch jemandem eine Gefälligkeit erweisen?
  • Warum soll ich Forderungsausfall mit aktivem Rechtsschutz versichern, wenn ich doch bereits über eine Rechtsschutzversicherung verfüge?
  • Warum soll ich die Benutzung fremder Pferde versichern, wenn ich nicht reite?
  • Wozu brauche ich eine Kaution im Ausland, wenn ich nicht verreise?
  • Warum soll ich Schäden durch deliktunfähige Kinder versichern, wenn der Gesetzgeber in diesem Bereich (wie die Formulierung ja bereits vermuten lässt) doch gar keine Schadenersatzpflicht vorsieht (vgl. Links sind nur für registrierte User sichtbar.) und im Falle einer Aufsichtspflichtverletzung die landläufige Haftpflichtversicherung ohnehin leisten würde?

Ihre Liste eignet sich m.E. als Anhaltspunkt, eben eine solche Versicherung nicht abzuschließen. Denn weshalb soll ich für Dutzende Leistungen zahlen, die ich niemals in Anspruch nehmen werde? Für die anderen Versicherten vielleicht, bei denen all diese Risiken tatsächlich vorhanden? Seit wann herrscht in der Sachversicherung das Solidaritätsprinzip des Sozialversicherung? Oder lassen Sie mich raten: die Versicherung ist genauso günstig wie eine individuell auf mich zugeschnittene, weil Ihre Hauptverwaltung eine Gelddruckerei im Keller betreibt.
Herzliche Grüße,
Vers.betr.wirt

!=> Vertragsauszügen liegen die aktuellen Bedingungswerke des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. ( GDV) zu Grunde, mit denen Sie die Ihnen vorliegenden Versicherungsbedingungen vergleichen sollten. <=!
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Beitragvon AXA » 28.02.2011, 09:29

Hallo Vers.betr.wirt,

ich finde es eigenartig, wenn man einen Nicknamen in einem Forum auswählt, der einen Titel verbirgt.
Haben Sie Komplexe?
Mit den einzelnen auf dem Versicherungsmarkt vertretenen Versicherungsprodukten scheinen Sie sich nicht auszukennen,
denn sonst würden Sie sich hier im Forum anders verhalten.
Ich habe hier ein Produkt wiedergegeben, dass lt. Finanztest im April 2010 mit der Note 0,7 bewertet wurde.
Hier ist niemand damit geholfen, wenn man versucht alles negativ darzustellen.
Jeder Leser kann immer für sich selbst entscheiden welches Produkt er für sich selbst auswählt.
Und ich hoffe einmal, dass Sie dies auch können.
Ich gebe hier den Fragenden Hinweise auf Produktmöglichkeiten und werde niemanden auf Versicherungsvergleiche oder auf Internetseiten verweisen, wie Sie es bereits taten.
Nur dies hilft den meisten hier nicht weiter.

Beste Grüße!
http://www.hausfrauenseite.de/kinder/kasperletheater.html
AXA
Gut Versichert ;-)
 

Beitragvon Vers.betr.wirt » 28.02.2011, 18:14

Guten Abend AXA,

in der Hoffnung, dass wir zwar gerne hart aber auch stets sachlich miteinander umgehen können, beantworte ich Ihre Gegenposition wie folgt:

Sie leiten Ihre ursprüngliche Antwort wie folgt ein:
nachfolgender Leistungsumfang sollte in einer Privathaftpflicht vorhnden sein:

Wenn Sie mir in meiner Antwort widersprechen, so bitte ich um mindestens ein sachliches Gegenargument.
Herzliche Grüße,
Vers.betr.wirt

!=> Vertragsauszügen liegen die aktuellen Bedingungswerke des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. ( GDV) zu Grunde, mit denen Sie die Ihnen vorliegenden Versicherungsbedingungen vergleichen sollten. <=!
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Beitragvon AXA » 01.03.2011, 12:22

Hallo VBW,

jeder hat das Recht, seinen Versicherungsschutz so zu wählen, dass er für ihn passt.

Nur vergisst man bei der PHV sehr oft, dass die meisten Versicherungsnehmer den Vertrag abschießen
und bei zusätzlichen Wagnissen sich in der Regel nicht melden.
Wenn dieser VN jedoch einen Vertrag abschließt, wo alle möglichen späteren Wagnisse bereits eingeschlossen sind und auch der Jahresbeitrag nicht teurer ist, besteht nur ganz selten ein Nachbesserungsbedarf.

Bei bestehenden Altverträgen, die nur die Haftung des BGB wiedergeben, stellen wir immer wieder fest,
dass der VN von einem besseren umfangreicheren Versicherungsschutz ausgegangen ist und meist verärgert ist
wenn wir Schäden ablehnen.

Und denken wir einmal über diese sogenannten Gefälligkeitsschäden nach:
unser VN hilft seinem Nachbarn beim Umzug. Ein Stuhl geht zu Bruch.
soll unser Kunde jetzt lügen um den Schaden ersetzt zu bekommen?

Auch so etwas zeigt den Umgang mit unseren Kunden.
Ach ja... ohne Kunden würden wir keinen Umsatz haben und auch nichts verdienen.

Beste Grüße!
http://www.hausfrauenseite.de/kinder/kasperletheater.html
AXA
Gut Versichert ;-)
 

Beitragvon Zeus » 01.03.2011, 13:25

Hei AXA,

das find ich super. Alle denken nur an die Knete.
Zeus
Moderat Versichert ;-)
 

Beitragvon Vers.betr.wirt » 02.03.2011, 10:48

Guten Morgen AXA,

danke für die Gegenargumentation - ich kann alles nachvollziehen, was Sie schreiben.

AXA hat geschrieben:Wenn dieser VN jedoch einen Vertrag abschließt, wo alle möglichen späteren Wagnisse bereits eingeschlossen sind und auch der Jahresbeitrag nicht teurer ist, besteht nur ganz selten ein Nachbesserungsbedarf!

Hierzu aus der Sicht eines Betriebswirts und Mathematikers: gut für den faulen, schlecht für den bedachten Kunden.
Herzliche Grüße,
Vers.betr.wirt

!=> Vertragsauszügen liegen die aktuellen Bedingungswerke des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. ( GDV) zu Grunde, mit denen Sie die Ihnen vorliegenden Versicherungsbedingungen vergleichen sollten. <=!
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Vers.betr.wirt
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Beitragvon Bundesadler » 02.03.2011, 11:39

Hallo zusammen,
@ VBW: Ich bin nur neugierig: Noch Diplom, oder schon Bachelor? ;) ... Bei Mathe hat es bei mir nur zum schriftlichen Grundkurs-Abitur gereicht. Ich bin beeindruckt, wenn sich jemand so sehr für die Mathematik begeistert, dass er es studiert.

Und ja, hier gibt es Mehrfach-Accounts... Die sind aber aller Wahrscheinlichkeit nach alle von einer Person angelegt. Die Fragen und Antworten sind einfach immer zu ähnlich aufgebaut, um was anderes zu vermuten.

Viele Grüße
Bundesadler
vom Links sind nur für registrierte User sichtbar. Online-Team.
Viele Grüße
Bundesadler
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Beitragvon AXA » 02.03.2011, 11:52

Vers.betr.wirt hat geschrieben:Guten Morgen AXA,

danke für die Gegenargumentation - ich kann alles nachvollziehen, was Sie schreiben.

AXA hat geschrieben:Wenn dieser VN jedoch einen Vertrag abschließt, wo alle möglichen späteren Wagnisse bereits eingeschlossen sind und auch der Jahresbeitrag nicht teurer ist, besteht nur ganz selten ein Nachbesserungsbedarf!

Hierzu aus der Sicht eines Betriebswirts und Mathematikers: gut für den faulen, schlecht für den bedachten Kunden.


Na dann muß man wohl den Hut ziehen, ein studierter Betriebswirt und Mathematiker gibt sich hier die Ehre!

Und genau dies ist der Unterschied zwischen uns beiden: Ich halte nichts von Titel oder Studienabschlüssen.
Diese bleiben mein Geheimniss und gehen niemanden etwas an. Im Versicherungsaußendienst ist man zu allererst einmal Mensch und möchte lediglich das Vertrauen der Kunden gewinnen.
Und hier unterscheidet sich die Größe einer Agentur.
Aber ich habe noch Hoffnung, dass auch Sie einmal lernen Mensch zu werden.
Bei manchen dauert es halt etwas länger.
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AXA
Gut Versichert ;-)
 

Beitragvon Vers.betr.wirt » 03.03.2011, 05:55

Guten Morgen AXA,

soeben ist mir das Problem zwischen uns bewusst geworden! Sie reden in Ihren Antworten einfach zu sehr um den heißen Brei, während ich neben den ganzen verschönten Angriffen auf mich aus Ihrer Argumentation nicht schlau werde.

Schreiben Sie doch einfach, dass ich in meinen Beiträgen bisher zuviel versicherungstechnisches Fachwissen vorausgesetzt habe. Dann hätte ich Ihnen schon sehr gerne fünf Beiträge vorher erläutert, wovon ich spreche:

Nun denn: wir wissen, dass sich der große Geldtopf eines VU (Versicherungsunternehmen) grob aus den Beiträgen seiner VN (Versicherungsnehmer) zusammensetzt (sowie der von dem VU erzielten Erträgen, Renditen etc.). Diese Gelder werden wiederum verwendet, um die vertraglich zugesicherten Versicherungsleistungen (und andere Kosten, wie von Vertrieb oder Verwaltung) decken zu können.

Nun nehmen wir also einen beliebigen Tarif A aus einer beliebigen Versicherungssparte. Die Höhe des Beitrags eines VN für diesen Tarif A errechnet sich aus ganz ganz vielen Faktoren (eigentlich ist es nur eine relativ lange mathematische Formel). Auf komplizierte Begriffe wie "subjektives/objektives Risiko" gehe ich hierbei bewusst nicht ein. Denn uns ist klar, dass einer der wichtigsten Faktoren zur Ermittlung des notwendigen Beitrags (es sollte ja nun auch schließlich sichergestellt sein, dass die statistisch zu erwartenden Schadenzahlungen auch geleistet werden können - daher mein kleiner schelmischer Scherz mit der Gelddruckerei) ist der Leistungskatalog unseres Tarifs A. Hier ein Beispiel: schließen wir das Öltank-Risiko ein, wird der Tarif ein wenig teurer, schließen wir es aus, wird er etwas günstiger. Na ist doch ganz logisch! Wenn die Beiträge ausreichen müssen, um auch für die Folgen von Öltank-Lecks aufzukommen, muss mehr Geld hinein in den Geldtopf! Und nebenbei: wenn die Mathematiker unseres Unternehmens feststellen, dass dieser Tarif so günstig ist wie einer, in dem dieses Risiko nicht mitversichert ist, kommen nur zwei Möglichkeiten in Betracht: entweder sie haben ihr Diplom aus dem Internet ausgedruckt oder aber unser Super-Tarif ist vollkommen überflüssig, weil die Wahrscheinlichkeit eines entsprechenden Schadenfalls bei 0,00% liegt. Ach ja.. und die dritte Möglichkeit wäre natürlich, dass das VU von vornherein alle seine Kunden auf die Schippe nimmt, da es sich einfach die entsprechenden Einbußen klammheimlich aus den Gewinnen bewusst überkalkulierter Tarife herauszieht. Und dies ist schon die Moral von der Geschicht'!

Nun können Sie einem Kunden (oder auch diesem Haftpflicht-Thread hier) erzählen, wie super-duper toll Ihr Tarif A ist, da er über sage und schreibe 100 Spezieleinschlüsse verfügt und daher unschlagbar ist! Und mit ein klein wenig tiefergehendem Wissen (dass Sie spätestens jetzt haben werden) wird Ihnen klar, was Sie mit einer solchen Aussage eigentlich nichts anderes als das Folgende bewerben: einen Tarif genau mit dem Argument, dass der VN bei diesem mit 100%iger Sicherheit einen höheren Beitrag zahlt, als er gemessen an seinem individuellen Risiko eigentlich müsste. Verraten Sie mir: kommt Ihnen das nicht auch ein wenig widersprüchlich vor? Oder lieber eine andere Frage: verraten Sie mir doch gerne, was das jetzt in Ihren Augen mit Menschlichkeit zu tun hat!
Herzliche Grüße,
Vers.betr.wirt

!=> Vertragsauszügen liegen die aktuellen Bedingungswerke des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. ( GDV) zu Grunde, mit denen Sie die Ihnen vorliegenden Versicherungsbedingungen vergleichen sollten. <=!
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Beitragvon AXA » 05.03.2011, 10:35

Hallo Vers.betr.wir,

kann es sein, dass Ihr Horizont ein wenig eingeschränkt ist.

Wenn Sie sich einmal die Produkte von anderen Versicherungsunternehmen anschauen, würden Sie feststellen,
dass hier keine Mehrkosten anfallen. Dass unter Umständen die Produkte sogar etwas preisgünstiger geworden sind.

Aber was kann man denn schon von einem Mathematiker verlangen, der blauäugig durch die Welt läuft
und grundsätzlich davon ausgeht, was er nicht selbst berechnet hat falsch sein muss.

Oder sind Sie hier nur als Hochstabler unterwegs und versuchen Ihre Aggressionen los zu werden?

Ich erspare mir alle weiteren Kommentare.

Werden Sie glücklich mit Ihren Ansichten

Beste Grüße!
http://www.hausfrauenseite.de/kinder/kasperletheater.html
AXA
Gut Versichert ;-)
 

Beitragvon Vers.betr.wirt » 05.03.2011, 12:28

Guten Morgen AXA,

mathematische Gesetze zu leugnen steht Ihnen offenbar gut. Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht mehr, welcher Mathematiker erstmalig bewiesen hat, dass 0+1 größer ist als 0. Aber Sie scheinen nun endlich den Beweis entdeckt zu haben, dass dem nicht so ist. Schade, dass Sie keine weiteren Kommentare verfassen möchten, ich hätte mich wirklich sehr über die Herleitung gefreut.
Herzliche Grüße,
Vers.betr.wirt

!=> Vertragsauszügen liegen die aktuellen Bedingungswerke des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. ( GDV) zu Grunde, mit denen Sie die Ihnen vorliegenden Versicherungsbedingungen vergleichen sollten. <=!
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Vers.betr.wirt
Moderat Versichert ;-)
 

Beitragvon darko_nue » 19.07.2011, 13:42

Hallo liebe Forumsmitglieder,

ich (single, 33, kfm. Umschüler), bin neu hier, auf der Suche nach einer guten privaten HPV und habe dazu ein Paar fragen.Ich wollte deswegen nicht extra einen neuen Thread aufmachen, deswegen schreibe ich hier. (Ich hoffe das ist ok, ansonsten bitte verschieben)

Here we go:

Erstmal mal meine 3 Favoriten

1. VHV Klassik -Garant, mit Baustein Exclusiv, Deckung 50 Mio. 53,55 /Jahr
2. HUK Coburg, PH - plus, Deckung 50 Mio. 52,50 / Jahr SB 250
3. HPK Darmstadt, Komfort, Zusatz Freizeit + erweiterte Vorsorge, Deckung 50 Mio. SB 125 € 60,69


Hat ja jemand von euch schon persönlich mit einer der genannten Versicherungen Erfahrungen gemacht, oder ist sogar Makler, der mir näheres zu Klagequoten oder Regulierungsgebahren (kann man das so nennen? )sagen könnte?

Meine 2. Frage zielt auf Formulierungen im Bedingungswerk ab:
Welche müssen / sollten auf jeden Fall drin stehen, welche auf keinen Fall?

Weiterhin lege ich großen Wert auf die Zusatzabsicherung bei Forderungsausfall.

Hierzu eine Formulierung bei der VHV:

Der Versicherer leistet keine Entschädigung, soweit für den Schaden eine Leistung aus einer für die versicherten Personen bestehenden Schadenversicherung beansprucht werden kann oder ein Träger der Sozialversicherung oder Sozialhilfe leistungspflichtig ist. Zeigt der Versicherungsnehmer den Versicherungsfall zur Regulierung zu diesem Vertrage an, so erfolgt eine Vorleistung im Rahmen der getroffenen Vereinbarungen.


Was meinen die damit?
Wenn in den Bedingungen nur das Wort vorsätzlich steht, bedeutet das, dass der Versicherer nicht leistet wenn mir der Schaden „nur“ fahrlässig zugefügt wird?

Dann gibt es ja noch weitere Zusatzabsicherungen bei verschiedenen Versicherern, die mir (vielleicht auch unbegründet) ein bisschen Bauchschmerzen bereiten.


1. Vario-Paket Beruf bei der HPK:

Haftpflichtansprüche des Arbeitgebers od. von Arbeitskollegen für Sachschäden, Höchstersatzleistung 10.000 €

2. VHV (und auch andere Versicherer):

Tagesmutter / auch bei entgeltlicher Tätigkeit.

3. HUK-Coburg:

Sachschäden an Lehrgeräten durch Teilnahme am fachpraktischen Unterricht in der Schule/Universität oder an Betriebspraktika (Campus-Klausel; für max. 6 Monate)
Bis 10.000 €.

Bedeutet das, dass wenn ich bei einem Kollegen bei einer Gefälligkeit, bei meinem Arbeitgeber oder bei einem Bildungsträger einen Schaden verursache, welcher den Höchstbetrag übersteigt, die Versicherung nicht leistet?

Ich mein, wozu diese Differenzierung? In diesen Fällen ist doch Schaden Schaden, oder ist das ein Hintertürchen welches sich die Versicherung hier offen lässt? Bitte korrigiert mich falls ich hier falsch liegen sollte.


Hier meine vorerst letzte Frage:

Würde es Sinn machen, schon allein wegen dem im Zusatzpaket erweiterte Vorsorge, bei der HPK Darmstadt enthaltenen Satz:

„kein Deckungsnachteil gegenüber Mitbewerbern im Schadenfall“

die Versicherung (obwohl ich in einem anderen Bundesland lebe) dort abzuschließen?


So, das wärs fürs erste :D

Freu mich auf fachkundige Antworten

Danke euch im Voraus und Grüße

darko_nue


PS. Sorry wegen den vielen Fragen und wenn es zw. Erleichterung notwendig und erlaubt ist, stell ich gerne Links rein.
PPS.nur dass kein falscher Eindruck entsteht, ich erwarte hier keine konkrete Beratung wie: nimm die und die usw. (da werde ich noch einen Makler bemühen)
darko_nue
Unterversichert ;-)
 

Beitragvon Phantom » 20.07.2011, 15:44

Hallo

Empfehlungen zu Versicherungstarife gebe ich hier keine, jedoch ein paar Anmerkungen findst Du unten!

darko_nue hat geschrieben:Hallo liebe Forumsmitglieder,

ich (single, 33, kfm. Umschüler), bin neu hier, auf der Suche nach einer guten privaten HPV und habe dazu ein Paar fragen.Ich wollte deswegen nicht extra einen neuen Thread aufmachen, deswegen schreibe ich hier. (Ich hoffe das ist ok, ansonsten bitte verschieben)

Here we go:

Erstmal mal meine 3 Favoriten

1. VHV Klassik -Garant, mit Baustein Exclusiv, Deckung 50 Mio. 53,55 /Jahr
(die VHV Tarife kenne ich nicht, dazu kann vielleicht ein anderer einen Kommentar ergänzen)

2. HUK Coburg, PH - plus, Deckung 50 Mio. 52,50 / Jahr SB 250
( von der HUK würde ich abraten; spätestens im Schadensfall gibt es viele Probleme)

3. HPK Darmstadt, Komfort, Zusatz Freizeit + erweiterte Vorsorge, Deckung 50 Mio. SB 125 € 60,69
(was ich bisher gehört habe, wäre dieser Tarif meine Empfehlung)


Hat ja jemand von euch schon persönlich mit einer der genannten Versicherungen Erfahrungen gemacht, oder ist sogar Makler, der mir näheres zu Klagequoten oder Regulierungsgebahren (kann man das so nennen? )sagen könnte?

Meine 2. Frage zielt auf Formulierungen im Bedingungswerk ab:
Welche müssen / sollten auf jeden Fall drin stehen, welche auf keinen Fall?

Weiterhin lege ich großen Wert auf die Zusatzabsicherung bei Forderungsausfall.

Hierzu eine Formulierung bei der VHV:

Der Versicherer leistet keine Entschädigung, soweit für den Schaden eine Leistung aus einer für die versicherten Personen bestehenden Schadenversicherung beansprucht werden kann oder ein Träger der Sozialversicherung oder Sozialhilfe leistungspflichtig ist. Zeigt der Versicherungsnehmer den Versicherungsfall zur Regulierung zu diesem Vertrage an, so erfolgt eine Vorleistung im Rahmen der getroffenen Vereinbarungen.


Was meinen die damit?
Wenn in den Bedingungen nur das Wort vorsätzlich steht, bedeutet das, dass der Versicherer nicht leistet wenn mir der Schaden „nur“ fahrlässig zugefügt wird?

Eine Privathaftpflich leistet nie bei Vorsatz, sondern nur bei Fahrlässigkeit, bzw. grober Fahrlässigkeit!

um dies vielleicht etwas besser zu verstehen - dazu ein Beispiel:

2 Dachdecker stehen auf dem Dach eines Hauses.

1. ein Dachdecker wirft seinem Kollegen eine Ziegel zu ---- Die Ziegel trifft den Kollegen am Arm. = Fahrlässigkeit.
2. ein Dachdecker wirft seinem Kollegen mit Wucht eine Ziegel zu ----- Die Ziegel fällt vom Dach runter und trifft einen Fußgänger = grobe Fahrlässigkeit.
3. ein Dachdecker sagt zu seinem Kollegen, dem Passanten da unten auf der Straße werfe ich die Ziegel an den Kopf ---- er trift = Vorsatz - dafür leistet keine Haftpflichtversicherung.


Dann gibt es ja noch weitere Zusatzabsicherungen bei verschiedenen Versicherern, die mir (vielleicht auch unbegründet) ein bisschen Bauchschmerzen bereiten.


1. Vario-Paket Beruf bei der HPK:

Haftpflichtansprüche des Arbeitgebers od. von Arbeitskollegen für Sachschäden, Höchstersatzleistung 10.000 €

2. VHV (und auch andere Versicherer):

Tagesmutter / auch bei entgeltlicher Tätigkeit.

3. HUK-Coburg:

Sachschäden an Lehrgeräten durch Teilnahme am fachpraktischen Unterricht in der Schule/Universität oder an Betriebspraktika (Campus-Klausel; für max. 6 Monate)
Bis 10.000 €.

Bedeutet das, dass wenn ich bei einem Kollegen bei einer Gefälligkeit,

Gefälligkeiten sind in den meisten Haftpflichtversicherungen sind mitversichert.

bei meinem Arbeitgeber oder bei einem Bildungsträger einen Schaden verursache, welcher den Höchstbetrag übersteigt, die Versicherung nicht leistet?

Dies sind ergänzende Bausteine und hier greift die Haftpflichtdeckung nur bis zu dem in den Bedingungen angegebenen Höchstbetrag!

Ich mein, wozu diese Differenzierung? In diesen Fällen ist doch Schaden Schaden, oder ist das ein Hintertürchen welches sich die Versicherung hier offen lässt? Bitte korrigiert mich falls ich hier falsch liegen sollte.

siehe oben

Hier meine vorerst letzte Frage:

Würde es Sinn machen, schon allein wegen dem im Zusatzpaket erweiterte Vorsorge, bei der HPK Darmstadt enthaltenen Satz:

„kein Deckungsnachteil gegenüber Mitbewerbern im Schadenfall“

die Versicherung (obwohl ich in einem anderen Bundesland lebe) dort abzuschließen?

Kann ich nicht beurteilen, denn mir liegen von anderen Versicherungen Vertragsergänzungen vor, die die HPK Darmstadt nicht in Ihrer Leistungsbeschreibung hat.

So, das wärs fürs erste :D

Freu mich auf fachkundige Antworten

Danke euch im Voraus und Grüße

darko_nue


PS. Sorry wegen den vielen Fragen und wenn es zw. Erleichterung notwendig und erlaubt ist, stell ich gerne Links rein.
PPS.nur dass kein falscher Eindruck entsteht, ich erwarte hier keine konkrete Beratung wie: nimm die und die usw. (da werde ich noch einen Makler bemühen)


Empfehlen würde ich, einen Besuch bei einem Versicherungsvermittler Deines Vertrauens.

Gruß Phantom
Phantom
Gut Versichert ;-)
 

 


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