Aufforderung KraKa Stellung Rentenantrag




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Aufforderung KraKa Stellung Rentenantrag

Beitragvon FischerF » 06.04.2018, 14:36

Sehr geehrte Wissende,

ich hätte ein wichtiges Anliegen und ich hoffe Ihr könnt mir helfen. Kurz in Stichpunkten die wichtigsten Angaben:

-Mai 2017 Schlaganfall mit Krankenhausaufenthalt
-direkt im Anschluss Reha-Maßnahme
-ab September 2017 Wiedereingliegerung
-Sep/Okt 2017 Schreiben DRV (Reha wird zum Rentenantrag)
-Sep/Okt 2017 Schreiben Krankenkasse „Rentenantrag einreichen“
-Seit Okt/Now. 2017 wieder Vollzeit nach Wiedereingliederung

Das wären meine Angaben (aus dem Kopf raus) zu meinem Problem. Es ist nun ein Schreiben der DRV gekommen, dass eine Teilerwerbsrente wahrscheinlich genehmigt wird und ein Bescheid in Kürze folgt (Es fehlen noch Angaben vom Arbeitgeber, die ich noch liefern muss). Den Rentenantrag habe ich ja stellen müssen, weil mich die Krankenkasse dazu aufgefordert hat bzw. er wurde automatisch gestellt nach meiner Reha. Normal hätte ich hier nix gemacht und einfach nach Gesundung normal weitergearbeitet. Mein Problem ist jetzt, dass bei genehmigter Teilerwerbsrente mein Arbeitsverhältnis (TVÖD §33) automatisch endet, obwohl ich ja arbeiten will und kann – schon seit fast wieder einem halben Jahr.

Wie komme ich am besten zu dem Ziel, dass ich ganz normal weiter arbeiten kann wie vor meiner Krankheit? Ich will mir natürlich für spätere (hoffentlich nicht eintretende) Vorfälle keine Steine in den Weg legen (so quasi – hätten Sie doch damals……)!

Soll ich zur Krankenkasse und mir ein Schreiben holen, dass ich meinen Rentenantrag offiziell zurücknehmen kann?

Welche Normen und Argumente o.ä. wären hier für meinen "Vortrag" anzuwenden und wie sehen meine Erfolgsaussichten aus? Mir fallen ein z.B.:

-KraKa zahlt eh nix mehr (Krankheit ist weg)
-Wiedereingliederung war erfolgreich
-ich arbeite schon wieder seit 6 Monaten (Vollzeit)
-Verlust der Arbeit bei Erwerbsminderung

Gibt es nicht wo eine Vorschrift/ein Gesetz welche(s) besagt, dass die KraKa der Rücknahme des Rentenantrags zustimmen MUSS, wenn ein „berechtigtes Interesse“ beim Versicherten besteht – hier der mögliche Verlust des Arbeitsplatzes?

Soll ich die DRV (nach?/vor? Empfang des Bescheids) auffordern meinen Fall erneut zu prüfen und auf die erfolgreiche Wiedereingliederung hinweisen sowie den „Selbstbewertungsbogen“ vorlegen (den hätten sie eigentlich schon)?

Macht ein Widerspruch Sinn? Ich könnte auch einen Einkommensnachweis mitschicken, damit die DRV sieht, dass ich die vollen Beträge wieder seit einigen Monaten zahle.

Ist es besser wenn ich den Weg über die Krankenkasse gehe (Genehmigung zur Rücknahme des Rentenantrags) oder soll ich den Weg über die DRV nehmen und versuchen, dass ich mit Argumenten und Unterlagen die DRV davon überzeuge, dass die meinen Rentenantrag abweisen.

Worauf muss ich bei meinem Fall besonders achten? Wo können weitere Fallstricke auftreten?

Ich hoffe auf zahlreiche Tipps und Vorschläge

Vielen Dank und Grüße
Fischer F
FischerF
Unterversichert ;-)
 

Re: Aufforderung KraKa Stellung Rentenantrag

Beitragvon VMHB » 06.04.2018, 16:48

Hallo!
Ihr (berechtigtes) Anliegen geht weit über die Kernkompetenzen dieses Forums hinaus und
evtl. Ratschläge finden sich dann schnell im Bereich der unerlaubten Rechtsberatung wieder.

Bei der Komplexität des Falls würde ich mir fachlichen Rat bei z.B. einem Fachanwalt für
Sozialversicherungsrecht einholen.

Viel Erfolg!

Grüße
versali.de



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