Als ich mich vor gut einem dreiviertel Jahr mit einem Kiosk Selbstständig gemacht habe, lagen meine Einnahmen in dem Bereich, wo ich mir eine PKV suchen musste. Ich fand auch eine, die meinen Vorstellungen entsprach und füllte den Antrag wahrheitsgemäß aus. Der Vertrag wurde bestätigt und kam somit zustande.
Nun bin ich zur Zeit wegen eines kleinen Erschöpfungszustandes in ambulanter Behandlung und bekam heute von meiner PKV die Aufhebung des Vertrages, weil ich bei Antragsstellung eine Erkrankung verschwiegen habe. Mir wird unterstellt, dass ich eine psychische Erkrankung habe ( Depression ) und unterstellen mir, dass ich das verheimlich hätte. Belegen könnten sie das anhand von einer etwas längeren Behandlung mit einem Beruhigungsmittel vor einigen Jahren. Dieses lag aber nicht an einer Erkrankung, sondern an einem persönlichen Schicksalsschlag innerhalb der Familie, bei dem ich einfach etwas Unterstützung brauchte.
Kann ich dieser Kündigung widersprechen oder wäre es einfacher der PKV ihren Willen zu lassen und mir eine andere zu Suchen, die sich nicht aus der Verantwortung ziehen will.
Lars
