gerne möchte ich hier ein paar Informationen und Meinungen einholen.
Folgender Sachverhalt:
Seit Längerem haben wir kleine Probleme mit unserer Außenterrasse: lockere Fliesen und kleine Risse an der angrenzenden Hauswand. Da die Terrasse eine und die angrenzende Wand zu einem Anbau (1995) gehören, der von dem Vorbesitzer großteils in Selbstarbeit gebaut wurde, dachten wir, dass die Probleme auf mangelhafte Arbeit zurückzuführen sind.
Seit diesem Frühjahr hat sich die Terrasse jedoch um fast 10 Zentimeter gesenkt und es sind große Risse in der Hauswand entstanden. Ebenfalls erschienen dieses Frühjahr zwei Herren eines Ingenieurbüros in unserem Garten und begannen Vermessungen durchzuführen. Der Grund ist ein alter Bergbauschacht von 1873.
1982 wurden an dem Schacht Probebohrungen durchgeführt, um zu testen, ob der Schacht richtig verfüllt sei. Das Ergebnis war positiv.
Der Bergbauschacht senkt sich aber jetzt durch den Anstieg des Grundwassers in unserer Gegend und mit ihm unsere Außenterrasse und ein Stück unseres Wohnzimmers.
Die Bergbaugesellschaft, die den Schacht gegraben hat, existiert nicht mehr.
Die Bergbaugesellschaft, die für den Anstieg des Grundwasserspiegels verantwortlich ist, soll angeblich nicht haftbar gemacht werden können.
Wir sind nicht die Grundstückseigentümer, der Verpächter ist die Kirche.
Wir sind Pächter und uns gehört nur das Haus auf dem Grundstück. Ist es deshalb ein Problem der Kirche?
Greift hier die Elementarschädenversicherung oder eine andere Versicherung?
Vielen Dank!
