ich bin über einen Verband privat krankenversichert. Mein Vertrag ist mit dem Verband, Versicherungsnehmer ist allerdings der Verband, der eine Versicherung mit einem großen Versicherungsunternehmen abgeschlossen hat. Laut Unterlagen ist mein Ansprechpartner für sämtliche Versicherungsangelegenheit der Verband. Die Versicherungsprämien werden von mir an den Verband gezahlt.
Ich versuche nun schon seit mehreren Monaten, von dem Verband eine Kostenzusage für eine bestimmte (eher teure) Behandlung zu bekommen. Der Verband hat die Kostenübernahme bislang abgelehnt und erweckt auch insgesamt den Eindruck, als würde er überhaupt nicht in meinem Interesse handeln - alles wird verzögert, Antworten gibt es grundsätzlich nur nach Mahnungen.
Mir stellt sich plötzlich die Frage, inwieweit der Verband überhaupt der richtige Ansprechpartner für mich ist. Kann der Verband überhaupt Kostenübernahmen ablehnen? Oder müsste der Verband mich eigentlich an die Versicherung weiterleiten? Kann es passieren, dass, wenn der Verband die Kostenübernahme zusagt, dann die Versicherung noch einmal von vorne anfängt, alles zu prüfen? Gibt es irgendwelche Bestimmungen, die so ein Verband im Umgang mit mir in so einer Sache beachten müsste?
Falls sich hier jemand mit der Materie auskennt, wäre ich für sachkundige Antworten sehr dankbar. Falls es ein "besseres" Forum für solche Fragen gibt, würde ich das auch gerne wissen.
Viele Grüße - groupie
