Kinderversicherungen




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Kinderversicherungen

Beitragvon Kallemann » 12.10.2011, 16:14

Hallo zusammen,

gibt es eigentlich typische Kinderversicherungen und tatsächlich auch Versicherer, die solche Versicherungen nur für Kinder anbieten? Ich kann mir gar nicht vorstellen, was das mit Ausnahme der privaten Haftpflichtversicherung oder der Ausbildungsversicherung genau sein sollte. Können Kinder ihre Zahnspangen versichern oder was ist die Besonderheit dabei? Sind Kinderversicherungen besonders billig, weil Kinder ja kein eigenes Einkommen haben? Was ist die Besonderheit an einer speziellen Versicherung für Kinder?

Gruß

Kallemann
Kallemann
Moderat Versichert ;-)
 


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Re: Kinderversicherungen

Beitragvon Sabine75 » 15.10.2011, 08:05

Hallo Kallemann,

eigentlich gibt es keine typischen Kinderversicherungen, aber es gibt viele Versicherer, die einige Versicherungen speziell für Kinder anbieten. Das betrifft insbesondere Unfallversicherungen, Lebensversicherungen oder die sogenannten Ausbildungsversicherungen. Natürlich kannst du für deine Kinder z. B. eine Zahnzusatzversicherung abschließen oder überhaupt eine spezielle Krankenversicherung. Bei der Haftpflichtversicherung ist es meist sinnvoller, die Kinder mit in das Familienpaket aufzunehmen, denn da kosten sie nicht mehr, als der übliche Beitrag, der ohnehin anfällt. Inwieweit eine solche Versicherung für Kinder sinnvoll ist, kann nur jeder selbst entscheiden. Die Besonderheit der Kinderversicherungen besteht meist in den niedrigen Beiträgen, da diese ja altersabhängig und Kinder naturgemäß sehr jung sind :)

Lieben Gruß

Sabine
Sabine75
Moderat Versichert ;-)
 

Re: Kinderversicherungen

Beitragvon Böhler_Martin » 17.10.2011, 18:00

Hi Kallermann,

Kinder sind meistens in der Privathaftpflicht mitversichert. Doch ACHTUNG viele billige Anbieter oder auch teure Anbieter mit einem Locktarif (Billigtarif, Grundtarif, Grunddeckung usw) haben Kinder nicht eingeschlossen, die unter 7 Jahre alt sind (Deliktunfähige Kinder). Diese Schäden müssen die Eltern voll selber bezahlen.

Es gibt Ausbildungsversicherungen. Diese sind Hauptsächlich dafür gedacht, dass man seinem Kind eine bessere Ausbildung, wie z.B. ein Studium finanzieren kann. Ein Studium zum Arzt oder Architekt kostet sehr viel Geld. Damit sein Kind dann nicht neben dem Studium noch 2 mini Jobs machen muss, um alles hin zu bekommen, können die Eltern schon früh vorsorgen. Falls es dann halt doch nicht sein soll, dass sein Kind ein solcher Weg einschlägt, kann man damit vielleicht ein Auto finanzieren oder sogar die erste Wohnung kaufen. Das beleibt dem Kind überlassen.
Einige Versicherungen bieten sogar an, dass die Laufzeit bis zum Rentenbeginn des Kindes läuft. Das ist sehr sinnvoll. Denn wenn man einen richtigen Versicherungsvertreter hat, dann empfiehlt er dieses auch. Um so früher man mit der Ansparphase beginnt, umso mehr kann man am Ende heraus bekommen. Das bedeutet z.B. ein 30 Jähriger muss für eine Rente, damit er gerade mal so überlebt mindestens 100,-EUR jeden Monat in eine Rentenversicherung einbezahlen. In Zahlen: 100€ x 12 Monate x 37 Jahre=44.400,- EUR. Bei einem neugeborenen Kind reichen schon 25 EUR für eine durchschnittliche Rente. In Zahlen: 25€ x 12 Monate x 67 Jahre= 20.100 EUR. Das bedeutet, für etwa die gleiche Leistung weniger als 50% einbezahlen.

Die Zahnzusatzversicherung beinhaltet nicht nur die erste Zahnspange von 3.000 EUR sondern auch jede weitere Zahnspange die nötig sein wird. Aus das Gebiss wächst mit bis das Kind erwachsen sein wird. In den Tarifen der Krankenzusatzversicherungen sind meistens auch noch mitversichert:
-Unterbringung in einem Zweibettzimmer mit Chefarztbehandlung. Wer will sein Kind schon auf einem Zimmer liegen haben, wo z.B. noch 5 andere Personen sind. Oft nicht nur Kinder in einem Zimmer auch Erwachsene oder Rentner werden dort gerne mal untergebracht. Die beste Behandlung wünscht man auch für sein Kind, daher die Chefarztbehandlung.
-Brillen sind auch mitversichert.
-Pflegeversicherung. Man geht immer davon aus, das seinem Kind nix schlimmeres passiert. Doch es kann immer was passieren. Ein Pflegeheim kostet meistens mindestens 4.000 EUR pro Monat. Wie sollen das die Eltern aufbringen. Von der Krankenkasse gibt es da gerade mal 1.500,-EUR bei Pflegestufe III. Der Rest müssen die Eltern bezahlen.
-Dann gibt es noch Einschlüsse für Alternative Heilmethoden. Diese Finde ich für Kinder noch nicht unbedingt notwendig.

Die Kinderunfallversicherung sollte auch jeder haben. Diese Kostet nur ein Bruchteil, was ein Erwachsener kostet. Meistens haben Kinder da noch Vorzüge. Wie z.B. ein Gipsgeld, Schutzengelpolice oder wie man dass auch bei anderen Gesellschaften nennt. Dies bedeutet, dass man dann eine gewisse Summe bekommt, wenn ein Kind sich was bricht. z.B. einen Arm. Das ist so was ähnliches wie Schmerzensgeld. Auch sinnvoll, wenn man dann vorübergehend eine Tagesmutter benötigt, weil man kurzfristig nicht beurlaubt wird. Oder dieses Geld dann einfach in das Sparschwein des Kindes stecken.

Alle Versicherungen müssen von den Eltern bezahlt werden bzw. Abgeschlossen werden, nicht von den Kindern. Auch wenn diese vielleicht schon Geld verdienen. Diese Kosten auch nicht so viel.
Ausbildungsversicherung: 25,-EUR gerne auch mehr. Man will dem Kind ja was Bieten.
Kinder-KV: zwischen 9,- EUR und 25,- EUR. (Je nach Versicherung und Versicherungsumfang)
Kinder-Unfall: ca. 10,- EUR
Für ca. 50,-EUR pro Monat kann man schon viel für sein Kind tun.
Ich gebe z.B. für meine Tochter 80,- EUR auch. (50,-EUR Ausbildungsversicherung, 19,42 EUR Kinder-KV, 10,19 EUR Kinder-Unfall)

Gerne gebe ich Eure Emailadresse weiter an meinen Versicherungsvertreter, wenn Interesse besteht. Dann bekomm ich noch ein Bonus für die Kundenwerbung. Schreibt mir einfach eine Email mit Euren Daten.

Liebe Grüße Martin
Böhler_Martin
Moderat Versichert ;-)