LV – Unterschied zwischen der britischen und der deutschen?




« lebensversicherung ohne gesundheitsprüfung    •    Ist eine Sterbe-Versicherung sinnvoll? »

LV – Unterschied zwischen der britischen und der deutschen?

Beitragvon isegrim » 18.06.2010, 08:39

Vor kurzer Zeit habe ich in einem Zeitungsartikel einen Bericht über Versicherungen gelesen. Dort ist mir vor allem aufgefallen, dass sie bei dem Abschnitt über die Lebensversicherung von einem britischen und einem deutschen Modell gesprochen haben, allerdings wurden diese beiden Begriffe nicht separat erklärt.
Worin liegt denn nun der Unterschied zwischen den beiden Arten?
Gruß Isegrim
isegrim
Moderat Versichert ;-)
 


Versicherungsforum Anmeldung

Re: LV – Unterschied zwischen der britischen und der deutsch

Beitragvon Chris » 18.06.2010, 09:16

Hallo Isegrim,
der wichtigste Unterschied zwischen diesen der britischen und der deutschen Lebensversicherung ist letztendlich die Art der Geldanlage. Bei der britischen wird der Sparanteil zum größten Teil in Aktien angelegt. Dadurch steigen zwar die Risiken,aber die Renditen sind um einiges Höher. Durch ein besonderes Verfahren, das Smoothing genannt wird, werden die Risiken allerdings etwas minimiert. Etwas was ich persönlich sehr wichtig finde, ist das die britischen Versicherungen die diese Lebensversicherung anbieten unter der ständigen Kontrolle der britischen Finanzbehörde stehen.
Gruß Chris
Chris
Moderat Versichert ;-)
 

Re: LV – Unterschied zwischen der britischen und der deutsch

Beitragvon isegrim » 18.06.2010, 09:19

Hallo Chris,
danke für die schnelle Antwort. Klingt ja recht plausibel und gut was Sie da schreiben. Aber dennoch noch eine Frage zu dem besonderen Risikominimierungs Verfahren, was kann ich mir genau unter Smoothing vorstellen?
Danke
isegrim
Moderat Versichert ;-)
 

Re: LV – Unterschied zwischen der britischen und der deutsch

Beitragvon Chris » 18.06.2010, 09:32

Hallo,
Also das Smoothing ist ein Verfahren, dass die Risiken bei Kursverschlechterungen minimiert. Dazu wird bei guten Börsenkursen ein Teil des Anlagekapitals zurück gelegt um ihn dann bei schlechten Zeiten wieder in die Policen der Anleger zurückzuführen. Dies führt dazu, dass der Anleger zum einen von den guten Zeiten profitiert und in den schlechteren Zeiten geringe Verluste hat. Die Erfahrungen unter den Gesellschaften haben im laufe der Jahre gezeigt, dass es auch zu sehr positiven Ergebnissen kam, obwohl die Kurse sehr starken Schwankungen ausgesetzt waren
Hoffe Ihnen geholfen zu haben
Gruß Chris
Chris
Moderat Versichert ;-)
 

 


  • Ähnliche Beiträge für LV – Unterschied zwischen der britischen und der deutschen?, Risikolebensversicherung Forum
cron