Rentenbeginn mit 60 Jahren


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Rentenbeginn mit 60 Jahren

Beitragvon Päule » 12.10.2011, 16:07

Hi,

mir erzählte neulich eine Bekannte, sie könnte mit 60 Jahren in Rente gehen und hätte dann nur eine Renteneinbuße von 18,9 Prozent. Sie begründete das damit, dass sie bis zum 65. Lebensjahr mehr als 45 Jahre rentenversicherungspflichtig tätig sei und deshalb ohnehin eien Anspruch auf Rente mit 65 habe, obwohl sie ansonsten wohl bis 67 arbeiten müsste. von dem Renteneintrittsalter mit 65 Jahren ging sie aus und meinte, sie könnte bis zu 5 Jahren früher aufhören zu arbeiten, wenn sie dafür auf 0,3 Prozent ihrer Rente für jeden Monat, den sie vor dem 65. Lebensjahr in Rente ginge, verzichtete. Kann so etwas sein?

Tschüssi

Päule
Päule
Moderat Versichert ;-)
 


Beitragvon Böhler_Martin » 19.10.2011, 14:35

Hi Päule,
man kann nicht ohne weiteres mit 60 in Rente gehen. Wenn dann nur als Frührentner mit viel Abzug. Doch es wird auf jedenfall mehr als 0,3% jeden monat fehlen. Ich habe gerade bei meiner Privaten Vorsorge nach geschaut. Wenn ich mit 67 in die Rente gehe, dann bekomme ich eine Rente von 1350,- EUR. Mit 60 würde ich dann nur 758,- EUR erhalten. Das sind dann 44% weniger Rente.
Bei der gesetzlichen Rente sieht es so aus. Voraussichtlich mit 67: 982,-EUR. Mit 62 dann 780,- EUR. Auf meinem Rentenbescheid wird dies so ausgewiesen, wenn ich 5 Jahre früher in Rente geh. Somit sind hier einbusen von 21% zu verzeichnen. Ich will garnicht erst wissen wie es aussieht, wenn ich mit 60 gehen würde.

Konnte ich dir hier einwenig weiterhelfen?

Gruß Martin
Böhler_Martin
Moderat Versichert ;-)
 

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