RL trotz Gesundheitsprobleme


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RL trotz Gesundheitsprobleme

Beitragvon Andrea » 12.04.2010, 00:09

hallo, vielleicht kann mir ja hier jemand weiterhelfen oder mir einen guten Tipp geben. Mein Bekannter ist schon seit längerem auf der Suche nach einer Möglichkeit seine Kinder und seine Frau für den Fall, das ihm etwas passiert und er dabei den Tod findet, abzusichern.
Aufgrund seines Alters von fünfzig Jahren, seiner überguten Körperleibigkeit und seines Blutdruckes, welcher behandelt wurde und jetzt wieder in Ordnung ist, wurde er schon bei zwei Lebensversicherungen abgelehnt. Die Versicherungssumme soll so hoch sein wie die Hypothek auf deren Haus, welche bereits seit drei Jahren läuft.
Vielleicht weiß hier ja jemand eine Lösung.
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Andrea
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Beitragvon Carlo » 12.04.2010, 02:00

Hm, das ist wirklich nicht ganz einfach. Dazu müsste man auch wissen, wie lange die Absicherung laufen soll, ob eine Restschuldversicherung, sprich eine Risiko-LV mit fallender Versicherungssumme reicht, oder soll über die gesamte Laufzeit die Summe versichert werden? Alternativ zur LV gäbe es noch die Möglichkeit einer Unfallversicherung mit Todesfallschutz. Damit hätte man wenigstens eine kleine Sicherheit, welche auch monatlich nicht bedeutend hoch ist in den Beiträgen. Hier werden auch keine Gesundheitsfragen gestellt, wobei die Lebensversicherungen bei vorliegenden Erkrankungen oft genug passen.
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Beitragvon Stefanie » 12.04.2010, 02:02

Bis zu ner gewissen niedrigen Summe kann man sich bei einigen Gesellschaften auch ohne Gesundheitsprüfung versichern. Meist werden dann nur die gezahlten Beiträge der ersten drei Jahre erstattet, wenn etwas passiert. Deshalb sind solche Verträge doch etwas fraglich. Das sind dann meist Kapitallebensversicherungen und sind im Verhältnis zu Risikolebensversicherungen relativ teuer. Also ich würde auch dahin gehend tendieren, bevor gar nichts geht, dann lieber eine Unfallversicherung, womit die Versicherungssumme erhalten bleibt. Oder doch halt ne KLV, die dann niedrig in der Versicherungssumme und halt teuer ist.
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Beitragvon Carlo » 12.04.2010, 02:03

stimmt, die KLV`s sind unverschämt teuer. Man braucht zwar keine Gesundheitsprüfung zu machen, dafür sind die Versicherungssummen auch nicht besonders hoch. Außerdem zahlen die an die Hinterbliebenen im Todesfall des Versicherten innerhalb der ersten drei bis vier Jahren auch nur die eingezahlten Beiträge bis dahin aus. Vielleicht wäre ja auch eine Riester, Rürup oder private Rentenversicherung eine Überlegung wert. Dann noch dazu eine Unfallversicherung. Ist zwar nicht alles das gelbe vom Ei. Aber besser wie gar nichts.
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Beitragvon Stefanie » 12.04.2010, 02:04

es wird schwierig werden. Die Ablehnungen der beiden Versicherungen müssen bei den nächsten immer mit angegeben werden. Wenn die Hinterbliebenenrente aus der gesetzlichen nicht ausreicht, was wohl meist der Fall ist, gibt es zur zeit wirklich nur eine Möglichkeit. Und zwar die der privaten Rentenversicherung mit Hinterbliebenenversicherung. Mittlerweilen gibt es da die unterschiedlichsten Angebote, wie zum Beispiel die Basisrenten mit Hinterbliebenenschutz, welche auch nicht die staatliche Förderung gefährden. Ich denke hier können die entsprechenden Experten weiterhelfen.
Stefanie
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Beitragvon Carlo » 12.04.2010, 02:05

Will hier in das trockene Thema mal ein bisschen was zum schmunzeln und zum nachdenken reinbringen:
Man stelle sich folgenden Fall vor. Bei zwei Versicherungen bin ich schon wegen meinem Rücken abgelehnt worden. Nun gehe ich her und geb bei der dritten Versicherung mein Rückenleiden nicht an. Denen fällt das dann irgendwann auf, weil sie in ihre Liste geschaut haben und richten mir mit dem vorbei geschicktem Schlägertrupp wieder den Rücken. Dann hat es sich mit nem Abschluß einer Risikoversicherung eh erledigt.
Oder:
Ich stell nen Antrag und bin ehrlich und geb alle Leiden an die ich hab. Die sagen sich dann, na ja, bei nem Rückenleiden nehmen wir einen Aufschlag von 10 Prozent und gut ist. Was ist denn nu besser?
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