von Jabberwocky » 22.07.2010, 11:27
Guten Tag... Leider eine etwas späte Anwort aber trotzdem noch interessant:
Sofern Ihr Mann kein Berufssportler (hier gibt es spezielle BU-Versicherungen) ist und der augeübte Sport keine ausserordentliche Gefahr darstellt, zahlt eine ganz normale Berufsunfähigkeitsversicherung selbstverständlich eine Rente, wenn Ihr Mann durch einen schweren Sportunfall berufsunfähig werden würde. Sofern es sich um einen besonders gefährlichen Sport handelt (Extremsport) kann es natürlich zu Ausschlüssen, zu Zuschlägen beim Beitrag oder gar zur Ablehnung des Antrages führen.
Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist aber sehr zu empfehlen, da durch Unfall oder Krankheit der Beruf unter Umständen nicht mehr ausgeübt werden kann und Ihr Mann (je nach Alter) nur geringe bis keine Unterstützung vom Staat erwarten kann.
Die Lohnfortzahlung ab dem 43. Tag übernimmt die Krankenkasse. Die hier entstehende Lücke kann jedoch nicht über eine Berufsunfähigkeit abgesichert werden. Hier ist ein sogenanntes Krankentagegeld möglich. Die Höhe der Absicherung richtet sich nach einer Berechnung vom Brutto- bzw. Nettolohn ihres Mannes. Eine solche Versicherung bieten alle privaten Krankenzusatzversicherer an.
Mit schönen Grüßen
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