ich will hier mal etwas die Geschäftspraxis der WGV offenlegen, so wie sie sich mir aktuell aufzeigt.
An meinem zu diesem Zeitpunkt noch keine 2 Jahre alten Auto ist auf einem Parkplatz bei der Suche nach einer Lücke ein Schaden an der Beifahrertüre entstanden.
Ein anderer Verkehrsteilnehmer parkte Rückwärts aus, während wir vorbeifuhren. Dieser Vorgang war noch nicht erkennbar, als meine Front begann, an ihrem Heck vorbeizufahren.
War auch alles kein Problem, wir haben uns gut verstanden, keine Verletzten und haben das ganze ohne Polizei abgewickelt.
Der Schaden wurde repariert, Kosten belaufen sich auf 3000€ und ca. 400€ Wertminderung und Nutzungsausfall (laut Gutachten).
Dies wollen wir natürlich von der Versicherung des anderen Unfallteilnehmers, der WGV, ersetzt bekommen, der Teilnehmer macht hierbei auch keine Probleme. Seine Vertrag sieht wohl eine Hochstufung je nach Teil- oder Vollschuld vor.
Nun haben wir ein Schreiben jener Versicherung bekommen, welches uns darauf hinweist, dass wir eine Teilschuld von 40% haben und deshalb nur einen Teil des Schaden ersetzt bekommen.
Soweit, so Standard.
Nun hat allerdings der andere Teilnehmer ein Schreiben bekommen (wir unterhalten uns ja auch), in welchem ihm mitgeteilt wird, dass er hochgestuft wird, als habe er die Vollschuld.
Bei einem Telefonat mit einem Sachbearbeiter der WGV wurde ich gebeten, dem anderen Teilnehmer doch bitte nicht mitzuteilen, dass wir nur einen Teil ersetzt bekommen.
Daraus schließe ich, dass dieser Umstand bei der Versicherung bekannt ist und so wohl auch öfters praktiziert wird.
Dieses Verhalten grenzt meines Erachtens nach an Betrug!
Unsere Diskussion mit der WGV wird wohl noch etwas weitergehen.
Aber ich möchte meine Erfahrungen mit dieser Versicherung natürlich kundtun.
Der erste Schritt ist mal dieser Beitarg id diesem Forum...
So weit mal das Frust-von-der-Seele-schreiben...
Habt ihr noch irgendwelche Tipps, Erfahrungen oder Anregungen, die mir den Vorgang erleichtern können?
Danke und Gruß
M00rhahn
