Wann und wozu braucht man eine BUZ


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Wann und wozu braucht man eine BUZ

Beitragvon Michael » 11.04.2010, 23:44

Kann mir hier vielleicht mal jemand sagen, wieso und weshalb man eine BUZ braucht und ab wann die in Kraft tritt? Wie funktioniert das eigentlich bei der BU? Muß da ein Arzt bescheinigen in wie weit man berufsunfähig ist? Ist das dann egal ob das ein Hausarzt ist, oder haben die von der Versicherungsgesellschaft nen eigenen Arzt, den die dann zu den Leuten schicken, bzw. wo man dann hin muß. Wie wird solch eine BU denn gerechnet? In Prozenten, das man zu so und so viel Prozent seinen Beruf nicht mehr ausüben kann? Vielleicht kann mich ja hier jemand mal aufklären
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Beitragvon Sanne » 12.04.2010, 00:28

Zuerst mal bildet dein versicherter Beruf die Grundlage. Wenn du diesen aufgrund von Krankheit oder Unfall mit deinen motorischen geistigen Fähigkeiten zu 50 Prozent nicht mehr ausüben kannst, dann bist du berufsunfähig. Was die gesetzliche Leistung der Rentenkasse betrifft heißt die Regelung 3 oder 6 Stunden und wird als Erwerbsminderungsrente bezeichnet. Das hat aber nichts mit der privaten Absicherung zu tun. Die Berichte deines Arztes werden im Allgemeinen als Grundlage genommen. Sollte die Versicherung anderer Meinung als dein Arzt sein, wird ein wird ein Arzt von der Versicherung bestellt, der neutral und unabhängig einen Bericht ausstellt. Bei einer BU erhält man erst ab mindestens 50 Prozent etwas.
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Beitragvon Lars » 12.04.2010, 00:31

Und genau da liegt der Haken. Deshalb ziehen das einige Versicherungen gerne in die Länge und prozessieren bis zu drei Jahren. In dieser Zeit soll dann festgestellt werden ob jemand wirklich Anspruch hat oder nicht. Ich für meinen Teil empfehle die Condor Versicherung. Schon ab dem ersten Tag der Arbeitsunfähigkeit, spich dem gelben Zettel vom Hausarzt, zahlt sie rückwirkend die Rente. Damit ist diese Versicherung die einzige. Hinzu kommt noch die rechtliche Seite. Der Arbeitsplatz brauch vom Arbeitsgeber, anders als bei der AU, bei einer BU nicht freigehalten werden. Übrigens, die sonstigen Leistungen, welche die Condor anbietet, können mit jeder anderen mithalten.
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Beitragvon Michaela » 12.04.2010, 00:38

Das was der Arzt sagt bzw. bescheinigt ist bindend. Leider gibt es immer wieder einige Versicherungen, die grundsätzlich prozessieren. Anscheinend macht denen das Spaß und finden Freude daran die Leute schikanieren.
Also, wenn du von deiner Erkrankung bei Vertragsabschluss nichts wusstest ist sie mitversichert. Wenn doch, bist du verpflichtet es zu melden, bzw. es anzugeben. Sonst machst du dich strafbar.
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Beitragvon Frank » 12.04.2010, 00:53

Die Condor ist wirklich gut. Das kann ich bestätigen. Vor allem deshalb, weil die auch noch die Arbeitsunfähigkeits-Rente beinhaltet. Zum Beispiel, dein Arzt schreibt dich krank, dann bekommst du ja den berühmten gelben Zettel ausgestellt. Sollte sich die Krankheit länger als 6 Monate hinziehen bekommst du automatisch von der Condor eine BU Rente und das schon rückwirkend ab dem ersten Tag, wo dich dein Arzt das erste Mal kranken geschrieben hat. Somit entfällt jede Streitigkeit darüber, ob man schon BU ist oder nicht.
Tipps vom Fachmann Euer Frank
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Beitragvon Andrea » 12.04.2010, 01:00

Ich kenne auch die Condor Versicherung. Allerdings muß ich sagen, dass die ganz schön pingelig sind, was die Annahme betrifft. Es gibt noch ne gute BU und zwar die zum AXA Konzern gehörige Osbach. Die BU ist investmentgestützt. Das heißt, das man Geld am Ende der Laufzeit heraus bekommt. Also, in dem Fall, wenn du die BU nicht benötigst, hast du eine BU so gut wie umsonst gehabt. Vielleicht kommt auch noch mehr am Ende raus, weil die Gesellschaft Fonds verwendet, die gute Gewinne erwirtschaften.
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Beitragvon Carlo » 12.04.2010, 01:05

Hm, ihr macht es einem ja nicht gerade leicht. Ich suche nämlich auch noch an der passenden BU. Also entweder die Condor oder die Osbach von der Axa. Wie haben die beiden Gesellschaften denn im Finanztest abgeschlossen? Weiß das jemand? Ich meine das im Finanztest auch die Freudigkeit am Prozessieren bewertet wurde und meine das da die Gesellschaft Cosmos und glaub die Debeka sehr gut bewertet wurden. Man will ja keine Versicherung, die meint direkt mit einem vor Gericht ziehen zu müssen, wenn man einen Antrag stellt, oder sonstige Ansprüche geltend macht.
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Beitragvon Stefanie » 12.04.2010, 01:51

Zu nem Besuch beim Arzt, bzw. einer Untersuchung vor Abschluß einer solchen Versicherung würde ich nicht raten. Vielleicht findet der Arzt ja noch was, wovon man noch gar nichts weiß. Wenn du es nicht mehr genau weißt, dann kannst du dich höchstens erkundigen, weshalb du in den letzten Jahren beim Arzt warst. Wenn du das weißt und das alles dann wahrheitsgemäß beim Antrag einer BU angibst, dann hasst du auch nichts zu befürchten. Wenn es in erster Linie um die Rechtssicherheit geht, dann sollte es eine Gesellschaft sein, welche zum Vertrag eine Individualvereinbarung zusätzlich anbietet.
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